In dieser Episode spreche ich mit Dami Charf – Traumatherapeutin, Bestseller‑Autorin und Expertin für Bindungs‑ und Entwicklungstrauma – über die oft unterschätzte Verbindung zwischen traumatischen Erfahrungen und unserem Zuckerkonsum.
Wir sprechen darüber, warum Trauma nicht das ist, was dir passiert ist, sondern das, was in dir zurückgeblieben ist, wenn du damals keine Hilfe hattest – und wie genau diese alten Wunden heute dein Essverhalten, deinen Griff zu Zucker und deine Selbstregulation beeinflussen.
Dami erklärt, warum Zucker so häufig als Bewältigungsstrategie eingesetzt wird, was dabei neurobiologisch im Nervensystem passiert und weshalb du dich für emotionale Essmuster nicht verurteilen musst, wenn du ihren Ursprung verstehst.
Gemeinsam schauen wir darauf, welche Schritte dir helfen können, dein Nervensystem zu stabilisieren, neue Formen von innerem Halt aufzubauen und andere Wege zu finden, mit Stress, Überforderung und starken Gefühlen umzugehen – statt sie mit Süßem zu betäuben.