Agavendicksaft steht im Reformhaus, sieht natürlich aus und klingt gesünder. In der Sache ist er ein industriell hergestellter Süßstoff – aus der Agave gewonnen, eingedickt, konzentriert.
Für den Alltag zählt nicht, wie ein Süßungsmittel heißt oder wo es steht, sondern ob es einem Lebensmittel zugesetzt wurde. Agavendicksaft wird zugesetzt. Damit gehört er in dieselbe Schublade wie Haushaltszucker.
Die kurze Antwort: Agavendicksaft ist nicht die bessere Wahl. Er besteht zu bis zu 90 Prozent aus Fruchtzucker – deutlich mehr als Haushaltszucker mit rund 50 Prozent. Der Ruf als Alternative stammt aus dem niedrigen glykämischen Index, und der hat einen unangenehmen Grund: Fruchtzucker lässt den Blutzucker kaum steigen, weil er direkt in der Leber verarbeitet wird.
Was den Dicksaft ausmacht, ist nicht die Pflanze, sondern die Verarbeitung. Aus der Agave wird ein Sirup eingekocht, bei dem von der Pflanze fast nichts übrig bleibt. Genau das ist mein Kriterium: Je verarbeiteter, desto weniger bleibt von dem, was gut war.
Zum Vergleich der Alternativen: Dattelzucker, Dattelsirup oder pürierte Datteln?
Was Dr. Ulrich Bauhofer dazu im Podcast gesagt hat. Der Ayurveda-Arzt und Bestsellerautor hat im Gespräch sehr klar Position bezogen: Von allen Alternativen zum Industriezucker ist für ihn die Dattel die erste Wahl – er hat dem Thema sogar mehrere eigene Videos gewidmet. Honig schätzt er als Heilnahrungsmittel, empfiehlt ihn aber ausdrücklich nur sparsam dosiert, nicht als täglichen Ersatz. Genau das ist der Punkt, um den es bei Dicksäften geht: Eine ganze Frucht und ein konzentrierter Sirup sind zwei verschiedene Dinge, auch wenn beide süß schmecken.
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Er lässt den Blutzucker langsamer steigen. Auf die Gewöhnung an Süße wirkt sich das nicht aus – und die ist beim Zuckerfreiwerden der entscheidende Punkt.
Natürlich. Es geht nicht um Verbote. Nur sollte man wissen, dass man damit nichts am Süßempfinden ändert.
Datteln sind eine ganze Frucht mit Ballaststoffen, die man kaut. Dicksaft ist konzentriert und flüssig.
Er ist ein zugesetztes, industriell hergestelltes Süßungsmittel. Für den Alltag spielt er dieselbe Rolle.
Dasselbe Prinzip. Alle drei sind konzentrierte, zugesetzte Süßungsmittel.
Danke, dass du mich auf meiner Zuckerfrei-Reise begleitest! Ich glaube fest daran, dass persönliche Entwicklung und zuckerfreie Ernährung zusammengehören. Mein Ziel ist, geistiges Wachstum mit dem Alltagsthema Zuckerfrei zu verbinden.
Zuckerfrei bedeutet für mich mehr als Ernährungsumstellung: Es fördert Intuition, mentale Stärke und emotionale Kraft. Zusätzlich schenkt es Energie, ein starkes Immunsystem, schöne Haut und Haare. Es ist eine bewusste Wahl für mehr Lebensfreude – und natürlich leckere, vorzugsweise mit Datteln gesüßte, selbstgemachte Süßigkeiten.
Zuckerfrei beginnt im Kopf.
Deine Leandra Fili


































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