Viele Frauen berichten, dass ihr Verhältnis zu Süßem sich in den Wechseljahren verändert – oft ziemlich unvermittelt. Was zwanzig Jahre lang unauffällig war, wird plötzlich zum Thema.
Das ist keine Charakterfrage und kein Nachlassen der Disziplin. In dieser Lebensphase ändern sich mehrere Dinge gleichzeitig: der Schlaf, der Hormonhaushalt, oft auch die Belastung im Alltag. Und Heißhunger auf Süßes hängt an genau diesen Dingen.
Dazu hatte ich Tanja Mairhofer im Podcast zu Gast. Die TV-Moderatorin, Schauspielerin und Buchautorin hat sehr offen über die Lebensmitte gesprochen. Was mir aus dem Gespräch geblieben ist: Die Perimenopause fängt viel früher an, als die meisten glauben – bei manchen schon Anfang vierzig – und sie zieht sich bis zu dem Punkt, an dem ein Jahr lang keine Periode mehr da war. Bei Frauen fallen die Hormone dabei nicht gleichmäßig ab, sondern schubweise; bei Männern verläuft das mit dem Testosteron deutlich gleichmäßiger.
Und sie hat mit einer Vorstellung aufgeräumt: Frauen, die durch diese Phase gehen, ohne etwas zu merken, nennt sie liebevoll Einhörner – sie kenne keine. Hitzewallungen, nachts verschwitzt aufwachen, schlecht schlafen: Das ist für viele der Normalfall, über den nur wenig gesprochen wird.
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Weil sich mehreres gleichzeitig verändert: Schlaf, Hormonhaushalt und oft auch die Belastung im Alltag. Alle drei wirken auf den Appetit auf Süßes.
Die Perimenopause beginnt bei manchen Frauen schon Anfang vierzig und zieht sich über Jahre.
Ja, das ist einer der zuverlässigsten Zusammenhänge überhaupt – wer schlecht schläft, hat am nächsten Tag mehr Appetit auf Süßes.
Nein. Verzicht macht es in dieser Phase eher schwerer. Sinnvoller ist, die Quelle zu wechseln.
Männer haben mit der Andropause ebenfalls eine hormonelle Veränderung, allerdings verläuft der Rückgang des Testosterons gleichmäßiger.
Danke, dass du mich auf meiner Zuckerfrei-Reise begleitest! Ich glaube fest daran, dass persönliche Entwicklung und zuckerfreie Ernährung zusammengehören. Mein Ziel ist, geistiges Wachstum mit dem Alltagsthema Zuckerfrei zu verbinden.
Zuckerfrei bedeutet für mich mehr als Ernährungsumstellung: Es fördert Intuition, mentale Stärke und emotionale Kraft. Zusätzlich schenkt es Energie, ein starkes Immunsystem, schöne Haut und Haare. Es ist eine bewusste Wahl für mehr Lebensfreude – und natürlich leckere, vorzugsweise mit Datteln gesüßte, selbstgemachte Süßigkeiten.
Zuckerfrei beginnt im Kopf.
Deine Leandra Fili


































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