
Das E-Book
Zuckerfreie Weihnachten
Wenn Du an Weihnachten nicht verzichten willst: Plätzchen, Klassiker und viele andere Leckereien aus der Weihnachtsbäckerei, nur mit Datteln gesüßt, ohne Industriezucker und ohne Zusätze. Mit Reflexionsfragen und veganen Optionen.
62 Seiten · sofort als PDF
Zum E-BookDas Wichtigste in Kürze: Kein Industriezucker – dafür etwas anderes. In fast jedem zuckerfreien Kaugummi stecken Zuckeraustauschstoffe wie Xylit, Sorbit oder Maltit, oft ergänzt um Süßstoffe wie Aspartam.
Für die Zähne ist das tatsächlich die bessere Wahl. Für den Magen nicht unbedingt: Ab einer bestimmten Menge wirken diese Stoffe abführend – deshalb steht der Hinweis auf der Packung. Er ist keine Höflichkeit, er ist gesetzlich vorgeschrieben.
Nicht wegen des Süßungsmittels, sondern wegen des Kauens. Es regt den Speichelfluss an, und Speichel neutralisiert Säuren. Bei Xylit kommt dazu, dass Kariesbakterien damit nichts anfangen können – sie verwerten es nicht.
Deshalb ist zuckerfreier Kaugummi nach dem Essen sinnvoller als gezuckerter. Das ist der eine Punkt, an dem ich Zuckeraustauschstoffe nicht schlechtrede.

Sorbit und Maltit werden im Dünndarm kaum aufgenommen. Was nicht aufgenommen wird, zieht Wasser nach und wandert weiter. Das Ergebnis kennt jeder, der einmal eine halbe Packung durchgekaut hat: Blähungen, Bauchgrummeln, im ungünstigen Fall mehr.
Bei Kindern reicht dafür deutlich weniger als bei Erwachsenen. Wer Kaugummi als Belohnung einsetzt, sollte das wissen.
Und hier liegt mein eigentlicher Einwand. Zuckerfreier Kaugummi schmeckt sehr süß – oft süßer als Zucker. Er hält damit genau die Gewohnheit am Leben, die sich beim Zuckerfreiwerden verändern soll: das Bedürfnis nach starker Süße.
Wer den ganzen Tag süß im Mund hat, gewöhnt sich nicht um. In einer dreimonatigen Studie schmeckten Testpersonen nach reduzierter Zuckerzufuhr dieselben Speisen deutlich süßer als vorher – das funktioniert nur, wenn die Süße auch wirklich weniger wird.
Nach dem Essen Wasser trinken und die Zähne putzen – das erledigt beides, wofür der Kaugummi da war. Wenn es ums Kauen an sich geht, hilft eine Handvoll Nüsse mehr, weil sie zusätzlich sättigt.
Und wenn es doch Kaugummi sein soll: einer nach dem Essen, nicht sieben über den Tag verteilt.
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Der Podcast für Klarheit im Kopf, Leichtigkeit im Körper und Genuss im Herzen.
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Für die Zähne ja, weil das Kauen den Speichelfluss anregt und Kariesbakterien mit Xylit nichts anfangen können. Für den Magen nur in Maßen – ab einer bestimmten Menge wirken die Austauschstoffe abführend.
Weil es gesetzlich vorgeschrieben ist. Enthält ein Lebensmittel mehr als zehn Prozent Polyole wie Sorbit oder Maltit, muss dieser Hinweis auf die Packung.
Kariesbakterien können Xylit nicht verwerten. Deshalb wird es von Zahnärzten empfohlen. Das gilt für die Zähne – nicht als Freibrief für die Menge.
Einer nach dem Essen ist unproblematisch. Wer eine ganze Packung am Tag kaut, merkt das meist im Bauch.
Wasser und Zähneputzen. Wenn es ums Kauen geht: Nüsse. Die sättigen zusätzlich und halten den Geschmackssinn nicht auf sehr süß eingestellt.
Danke, dass du mich auf meiner Zuckerfrei-Reise begleitest! Ich glaube fest daran, dass persönliche Entwicklung und zuckerfreie Ernährung zusammengehören. Mein Ziel ist, geistiges Wachstum mit dem Alltagsthema Zuckerfrei zu verbinden.
Zuckerfrei bedeutet für mich mehr als Ernährungsumstellung: Es fördert Intuition, mentale Stärke und emotionale Kraft. Zusätzlich schenkt es Energie, ein starkes Immunsystem, schöne Haut und Haare. Es ist eine bewusste Wahl für mehr Lebensfreude – und natürlich leckere, vorzugsweise mit Datteln gesüßte, selbstgemachte Süßigkeiten.
Zuckerfrei beginnt im Kopf.
Deine Leandra Fili


































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